Berichte

19.07.2014

Aus­flug uns­res Cho­res nach Aschaf­fen­burg

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Am Sams­tag, dem 19. Ju­li, un­ter­nahm un­ser Chor ei­nen Aus­flug nach Aschaf­fen­burg.

Los ging es um 9:00 Uhr bei herr­li­chem Wet­ter und bes­ter Stim­mung. Dort an­ge­kom­men, be­sich­tig­ten wir aus­führ­lich das Schloss Jo­han­nis­berg. Ein Re­nais­san­ce­schloss, er­baut im 17. Jahr­hun­dert, das schon von au­ßen ei­nen im­po­san­ten Ein­druck macht und weit­hin sicht­bar über dem Main thront. Bis 1803 dien­te es als Ne­ben­re­si­denz des Main­zer Erz­bi­schofs und Kur­fürs­ten. Im In­ne­ren be­sich­tig­ten wir die gro­ße Ge­mäl­de­ga­le­rie un­ter an­de­rem mit Wer­ken von Lu­cas Cra­nach d. Ä. und dem Ma­ler der „Neu­en Sach­lich­keit”, Chris­ti­an Schad. Des Wei­te­ren konn­ten wir ei­ne Samm­lung von Ge­wän­dern aus dem ehe­ma­li­gen Main­zer Dom­schatz und als Be­son­der­heit die welt­weit größ­te Samm­lung von Kork­mo­del­len be­rühm­ter Bau­wer­ke aus dem an­ti­ken Rom be­wundern.

Zu se­hen war au­ßer­dem ei­ne Son­der­aus­stel­lung zum Bild­hau­er Hans Jun­cker an­läss­lich des dies­jäh­ri­gen Ju­bi­lä­ums „400 Jah­re Schloss Aschaf­fen­burg”. Hans Jun­cker sig­nier­te be­reits mit 16 Jah­ren sei­nen ers­ten Al­tar in Dar­stadt. Her­aus­ra­gend ist sein Al­tar in der Schloss­ka­pel­le, der uns mit Hil­fe ei­ner Licht­in­stal­la­ti­on er­läu­tert wurde.

Nach ei­nem gu­ten Mit­tag­es­sen in den Schloss­wein­stu­ben gin­gen wir zur na­he ge­le­ge­nen Stifts­kir­che, in der wei­te­re zahl­rei­che Wer­ke der Werk­statt von Hans Jun­cker zu se­hen sind, zum Bei­spiel die kost­ba­re Ala­bas­ter-Kan­zel. Hier bot sich für die ak­ti­ven Chor­mit­glie­der die Ge­le­gen­heit, zwei Lie­der zu Ge­hör zu brin­gen – mit Ste­fan Dörr an der Or­gel und un­se­rem Chor­lei­ter Bernd Pi­chel­mann als Di­ri­gen­ten. Es han­del­te sich um die Stüc­ke „Schön ist die Welt” von John Rut­ter und das be­kann­te Tra­di­tio­nal „Old Irish Blessing”.

Da­nach hat­ten wir Ge­le­gen­heit, uns in der Alt­stadt um­zu­se­hen. Ei­ni­ge nutz­ten die Zeit zum Shop­pen, an­de­re stürm­ten die Eis­die­len, um sich ei­nen er­fri­schen­den Eis­be­cher zu gön­nen.

Spä­ter fuh­ren wir noch zum Park Schön­busch auf der an­de­ren Main­sei­te. Die­ser zählt zu den äl­tes­ten und größ­ten Land­schafts­gär­ten im Stil ei­nes eng­li­schen Parks und um­fasst ca. 160 ha. Wäh­rend sich ei­ni­ge von uns im Bier­gar­ten aus­ruh­ten, er­forsch­ten an­de­re ei­nen Teil des Parks, der sich als Wald- und Se­en­land­schaft mit groß­flä­chi­gen Wie­sen, ei­nem über 20 km lan­gen Netz von oft ge­schlän­gel­ten Spa­zier­we­gen und Aus­blic­ken von Hü­geln und Wald­schnei­sen dar­bie­tet. Vor den Land­schafts­ku­lis­sen sind klei­ne­re Staf­fa­ge­bau­ten und das wei­ße Schlöss­chen zu se­hen. Es liegt am „Un­te­ren See” und ist über ei­ne Sicht­ach­se mit Schloss Jo­han­nis­berg ver­bun­den. Nicht zu ver­ges­sen ist auch der Irr­gar­ten am Spiel­platz, der auch für Er­wach­se­ne ein­e Her­aus­for­de­rung dar­stellt.

Ge­sund und mun­ter ka­men wir nach die­sem er­leb­nis­rei­chen Tag ge­gen 18:00 Uhr wie­der zu Hause an.

Theo Christ